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Vietnam-Exkursion September 2015

Good morning Vietnam!

An einem typischen wolkenverhangenen bzw. smogbelasteten Tag treffen sich fünfzehn (teils völlig ahnungslose) Studenten in der hektischen und brütend heißen Hauptstadt von Vietnam. Prof. Dr. Wilhelm Steingrube und Dipl. Geogr. Kristin Ramthun, die gleichzeitig Dozenten, Organisatoren und Reisebegleiter sind, empfangen uns und stellen uns gleich die erste große Aufgabe der zweiwöchigen Studienreise: den Verkehr Hanois adäquat zu bewältigen (d.h. ohne etwaige Verletzungen auf die andere Straßenseite zu kommen). Nach erfolgreicher Einweisung und kleineren Selbstexperimenten sind alle bereit sich in das Getümmel zu stürzen und eine Menge über Land und Leute zu lernen.

Hanoi:

In dieser scheinbar völlig chaotischen Stadt, über der eine stickige Hitzewolke hängt, finden wir uns glücklicherweise die meiste Zeit des Tages in wohltemperierten Büroräumen wieder. Es steht eine Reihe von offiziellen Terminen an, die uns durch ausführliche Präsentationen, interessante Gespräche und gehaltvolle Diskussionen, beispielsweise über die zukünftigen Pläne der Tourismusbranche, bereichern.  So erfahren wir bei allen Treffen viel über verschiedene Aspekte des Landes, wie z.B. Tourismusentwicklung, deutsch-vietnamesische Entwicklungszusammenarbeit, politische Bildungsarbeit, Wirtschaftsentwicklung, Genderangelegenheiten und vieles mehr. Die Zusammenarbeit mit den Universitäten Vietnam National University in Hanoi und Vietnam Forestry University in Xuan Mai ist ebenfalls ein besonderer Teil unserer Studienreise und so lernen wir bei einem gemeinschaftlichen „Zwanzig-Gänge-Menü“ nicht nur, wie man richtig mit Stäbchen isst, sondern wir unterhalten uns auch lebhaft mit den vietnamesischen Kommilitonen und erfahren wie sie leben und ihren Studienalltag bestreiten.

Cat Ba:

Kontrastprogramm ist angesagt: Mit der Fähre setzen wir zu einer Überfahrt mit herrlichster Aussicht auf die berühmten Karstkegel an. Zusammen mit einigen Studenten der VNU Hanoi erkunden wir ein Teilgebiet der Insel Cat Ba, die im UNESCO Weltnaturerbe der Ha Long Bucht liegt. Wir bestaunen Höhlen, durchwandern dichten Dschungel und lernen bei einem Gesprächstermin in der Nationalparkverwaltung viel über Naturschutz, Umweltbildung und Naturtourismus in der Region.

Sa Pa:

Sportlich geht es auch in Sa Pa weiter, der nächste Stopp der Studienreise. Die Landschaft im Norden Vietnams ist beeindruckend, grün und voller Reisterrassen. Im Entenmarsch stapfen wir einem geschulten Guide hinterher, der uns die Tricks des manuellen Reisanbaus näher bringt und auch über die dort lebenden Minoritäten einiges zu erzählen hat.

Hue:

Obwohl wir mittlerweile schon den ein oder anderen Tempel gesehen haben, ist die Stadtführung in Hue ein Muss: Neben der weltbekannten Zitadelle, schauen wir uns alte Grabanlangen aus alten Kaiserdynastien an, bestaunen Pagoden und erhalten Einblick in die ehemalige Residenz der Tochter des Kaisers Duc. Auf dem Weg von Hue nach Hoi An wird bei einem Zwischenstopp im Bach Ma Nationalpark unsere Sportlichkeit, während  der „Five Lakes Wanderung“, erneut getestet. Außerdem werden wir in Da Nang bei einem Besuch im Cham-Museum und in den Marmorbergen mit weiteren interessanten Informationen über die Geschichte versorgt.

Hoi An:

Die letzte Station der Studienreise bietet noch einmal ein geballtes Programm an kulturellen und landschaftlichen Eindrücken, die immer wieder von kleinen Esspausen unterbrochen werden. Nicht umsonst hat die kleine Küstenstadt den Ruf als kulinarische Hochburg. Auf einer Farm wird uns näher gebracht was, außer Reis, noch so alles in Vietnam angebaut wird. Eine Radtour durchs Hinterland lässt uns den chaotischen Verkehr der Städte etwas vergessen. Doch es ist klar, dass uns die Eindrücke (nicht nur vom abenteuerlichen Straßenüberqueren) noch lange in unseren Köpfen bleiben.

 

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