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Süddeutschland-Alpen – Exkursion September 2017

Diese Galerie enthält 17 Fotos.

Vom 12.09.2017 bis 22.09.2017 fand die Große Exkursion „Süddeutschland–Alpen“ des Masterstudiengangs „Tourismus und Regionalentwicklung“ unter der Leitung von Prof. Dr. Marius Mayer und Philipp Sacher, M.Sc. statt.

Von Greifswald aus ging es in unserer kleinen Gruppe mit dem Uni-Bus nach Bad Kissingen in Unterfranken. Dort angekommen erhielten wir in einer Stadtführung Einblick in den Kur- und Bädertourismus von Bad Kissingen, der einen Bogen von der historischen zur aktuellen Entwicklung spannte. Anschließend fuhren wir zur Übernachtung nach Schweinfurt. Nach einem Experten-Termin bei der dortigen Industrie- und Handelskammer am nächsten Morgen zum Thema industrieller Strukturwandel und einer kurzen Innenstadtexkursion in Würzburg wurde das Umland per Zug erkundet. Nicht ohne Grund, denn am Abend ging es zur Weinprobe in das bekannte Weingut Hans Wirsching nach Iphofen. Dort wurden wir hervorragend verköstigt.

Am dritten Tag suchten wir nach einem ergänzenden Stadtrundgang in Würzburg und einem Exkursionsstopp an der Vogelsburg oberhalb der Mainschleife den Steigerwald auf, wo seit Jahren eine kontroverse Diskussion über die mögliche Ausweisung eines Nationalparks tobt. Dort besuchten wir nach einem einführenden Expertengespräch über Naturtourismus, die Nutzung des Waldes und das Nationalparkprojekt das Naturwaldreservat Brunnstube bevor es weiter ging in die bayerische Landeshauptstadt München.

Auch hier durfte die leider von Regenwetter getrübte stadt- und wirtschaftsgeographisch ausgerichtete Innenstadtexkursion nicht fehlen. Interessante Einblicke in die Stadtgeschichte und -entwicklung Münchens sowie des südöstlichen Umlands erhielten wir am nächsten Tag bei drei Expertengesprächen: mit dem Vorsitzenden des Bezirksrates begingen wir die Großwohnsiedlung Neuperlach, anschließend empfingen uns der Bürgermeister der Gemeinde Ottobrunn, der uns Einblick in sein abwechslungsreiches Tagesgeschäft verschaffte, sowie eine Gemeinderätin. Anschließend hatten fußballinteressierte Teile der Gruppe das Glück, in der frei zur Verfügung stehenden Zeit noch rechtzeitig zum Spiel 1860 München gegen Greuther Fürth ins Grünwalder Stadion zu kommen.

Nun ging es endgültig ins Gebirge, denn wir fuhren vorbei am Tegern- und Achensee zur Übernachtung nach Innsbruck. Von dort aus ging es über den Brenner nach Bozen in Südtirol, selbstverständlich mit einem kurzen Stopp bei dem weltbekannten Seilbahnhersteller Leitner in Sterzing. In Bozen unternahmen wir nach einer Innenstadtexkursion in Alt- und Neustadt eine Seilbahnfahrt auf das Hochplateau des Ritten zu den spektakulären Erdpyramiden und fuhren im Anschluss zur Übernachtung nach Nals.

Tags darauf fuhren wir in das malerische Schnalstal, wo uns der Bürgermeister zu einem mehrstündigen Termin an verschiedenen Standorten empfing und über die Herausforderungen und Probleme der Regionalentwicklung einer touristisch geprägten, hochalpinen Talschaft informierte. Der bereits 2000 m hoch gelegene Talschluss des Schnalstals war auch der Ausgangspunkt für unsere hochalpine Wanderung zur Schutzhütte „Schönen Aussicht“. Angekommen auf 2850 m wurden wir mit einem trotz des ersten (z.T. auch technisch erzeugten) Schnees überwältigendem Ausblick und herausragender Bewirtung belohnt.

Nach dem Abstieg am folgenden Tag hatten wurde die alpine Landwirtschaft im Vinschgau thematisiert und es gab die Möglichkeit das beschauliche Meran zu erkunden, bevor uns am nächsten Tag ein weiteres Highlight der Exkursion erwartete: ein Besuch in der Baustelle des Brenner-Basistunnels. Der Sicherheitschef der Baustelle höchstpersönlich begeisterte uns mit einer zweistündigen, hochinteressanten Tour durch den Berg, auf der uns zwischen Tunnelbohrmaschinen und allerlei anderen technischen Geräten sämtliche Fragen beantwortet wurden. Ein Highlight folgte dem nächsten, denn am Folgetag durften wir an einer ausführlichen Werksführung im AUDI-Stammwerk Ingolstadt teilnehmen und die Verflechtung des Weltkonzerns mit der Stadt Ingolstadt mit der Abteilung Corporate Citizenship besprechen, bevor wir abends unsere Weiterfahrt nach Nürnberg antraten.

Tags darauf erläuterte uns ein Vertreter des Referates 52 „Demographie“ seine Aufgaben im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat und diskutierte mit uns aktuelle raumordnerische und -planerische Entwicklungen in Bayern. Dies stellte unsere letzte Station der Exkursion dar. Im Anschluss brachen wir zu unserer Heimreise nach Greifswald auf.

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