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Planungstheorie und vergleichende Raumplanung

Ist Geographie eine beschreibende Erdwissenschaft oder eine moderne Informations- und Organisationswissenschaft? Entscheiden wir uns für das letztere, müssen auch die Aufgaben und Ziele von Geographie neu geordnet werden. Geographie soll nicht in erster Linie diachrone Entwicklungen, sondern synchrone Gleichzeitigkeit erfassen. Gleichzeitigkeit – also die Synchronisation unterschiedlicher Aktivitäten, ihrer Koordination und ihrer Planung ist das, was über entsprechende Information zu steuern ist. Die daraus folgenden Organisationsaufgaben in Verkehr, Massenkommunikation, räumlicher Planung, unternehmerischer Arbeitsteilung und in der Verbandsarbeit müssen gelöst werden.

Im Seminar sollen Fragen der Organisationssteuerung durch räumliche Information an Beispielen erhellt und aufbereitet werden. Neue Medien, Presse, Fernsehen, Flächennutzungs- und Regionalplanung als „Austragungsorte“ von Interessen- und Nutzungskonflikten sind näher zu analysieren. Die besondere Rolle der adressatenspezifischen Informationsaufbereitung im räumlichen Schnitt steht dabei im Mittelpunkt.

Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Helmut Klüter

Literatur- und Recherchehinweise werden in der Lehrveranstaltung bekanntgegeben.

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