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Geographie als Informations- und Organisationswissenschaft

Die planerische Bewältigung räumlicher Entwicklungsprobleme kennt zwei Basisstrategien:

a)     Wie ist ein regionales Problem entstanden, und was muss ich tun, um die Ursachen zu beseitigen?

b)     Wer hat woanders ein ähnliches regionales Problem wie ich? Wie wurde dort das Problem gelöst?

Die Strategie b) liefert in einer globalisierten Gesellschaft in der Regel schnellere und vor allem auch praktikablere Ergebnisse als a). Sie setzt aber besondere Methoden des regionalen Vergleichs voraus, denn sowohl die Rahmenbedingungen, die organisatorische Infrastruktur und die planerischen Zielsetzungen müssen ebenfalls verglichen werden. Komparative Raumplanung stellt als „lernende“ Raumplanung neue Anforderungen an die entsprechenden Abteilungen in den Gebietskörperschaften und in den Hochschulen.

Aus wissenschaftlicher Sicht stellt sich das Problem der Übertragbarkeit einer gegebenen Strategie aus der einen in die andere Region. Derartige Fragen sollen im Seminar an ausgewählten Beispielen untersucht werden.

Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Helmut Klüter

Literatur- und Recherchehinweise werden in der Lehrveranstaltung bekanntgegeben.

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