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Berlin-Exkursion Juli 2013

Berlin_2 Berlin

Berlin – immer wieder eine Reise wert? Ja, definitiv – natürlich auch als Exkursionsziel. So machten sich 13 Studierende unter Leitung von Dr. Scheibe Ende Juni auf den Weg, um die deutsche Hauptstadt zu erkunden. Die Exkursion war in mehrfacher Hinsicht ein Experiment: Einerseits übernahmen einige Teilnehmenden in Eigenregie die Organisation von Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Unterkunft und Programm (und das mit Erfolg), andererseits war der gewählte Schwerpunkt „Erinnerungsorte“ ziemlich speziell und durchaus „schwer verdauliche Kost“.

Das galt wohl weniger für den ersten Tag mit einer Führung durch die ehemaligen Heilstätten Beelitz – ein wunderbares Beispiel für lost places und deren ambivalente Stellung im Tourismus. Deutlich tiefere Emotionen hinterließen sicherlich die Führungen im ehemaligen Stasi-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen, in den Gedenkstätten „Stille Helden“ und „Berliner Mauer“ sowie „Topographie des Terrors“ und am letzten Tag in der Gedenkstätte Ravensbrück. Egal, wie die (sehr unterschiedliche) Qualität der Führungen und die am Rande geführten Gespräche waren, so hinterließen die Themen wohl bei allen nachhaltige (…) Eindrücke.

Quintessenz: Die durch die Organisatoren getroffene Auswahl war durchaus repräsentativ und unterstreicht die Bedeutung der Thematik im Kulturtourismus und darüber hinaus die herausragende Stellung Berlins als Zentrum einer Erinnerungskultur. Und das Modell der selbst organisierten Exkursionen – eigentlich die Notfallvariante – funktioniert.

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